Liedertexte von "Einfache Gaben"

Die heilige Stadt
von Stephen Adams

Heut’ Nacht, als ich lag schlafend, da sah ich diesen Traum:
Ich war in Alt-Jerusalem, es stand vor mir im Raum.
Ich hörte Kinder singen, die Freude stieg hinauf.
Da hörte ich die Antwort der Engel darauf,
da hörte ich die Antwort der Engel darauf:
Jerusalem, Jerusalem, mach auf das Tor und sing.
Hosanna in der Höhe und Lob deinem König bring!
Und plötzlich war die Szene neu, die Strassen waren bar.
Verstummt die Jubellieder der frohen Kinderschar.
Die Sonne war verfinstert, betrübt war Berg und Wald.
Der Schatten eines Kreuzes erhob sich still und kalt.
Der Schatten eines Kreuzes erhob sich still und kalt.
Jerusalem, Jerusalem, hört wie der Engel singt.
Hosanna in der Höhe und Lob eurem König bringt!
Und wieder war die Szene neu, die Erde war erfrischt.
Ich sah die neue Stadt: ein Schein, der nie erlischt.
Das Licht des Herrn war auf der Stadt, die Tore offen weit,
und jeder hatte Einlass; kein Böses weit und breit.
Kein Mond scheint ihr und auch kein Stern,
die Leuchte ist das Lamm.
Es war das Neu-Jerusalem, das nie vergehen kann.
Gestillt der Tod, der Schmerz. Das Gute nie vergehen kann.
Jerusalem, Jerusalem, nun ist dein Heil bereit.
Hosanna in der Höhe, Hosanna auf Ewigkeit,
Hosanna in der Höhe, Hosanna auf Ewigkeit!

 
© 2008 Julia Schechtman Pabst